Weiter mit dem Auszug aus der Veröffentlichung des BDEF zu dieser Anlage:
.... Die Lauterthalbahn verläuft von Rotwangen (Berg) nach Lauterthal (Wald) und stellt eine
eingleisige Nebenbahn im Jahr 1924 in Oberbayern dar. Obwohl die Lauterthalbahn eine fiktive Strecke
ohne Vorbildbezug darstellt, wurde dennoch viel Wert auf eine vorbildgerechte Umsetzung eines typisch
ländlichen Charakters gelegt. Gezeigt wird das beschauliche Landleben der 1920er Jahre mit all seinen
Facetten.
Die als Stichstrecke ausgelegte Lauterthalbahn beginnt in Rotwangen (Berg) und führt durch das Tal der
Lautasch. Der Streckenverlauf wird überwiegend durch ländliche Szenen dominiert. So wechseln sich Wiesen
und Felder mit den für diese Region charakteristischen Fichtenwäldern ab. Auf den Feldern ist im
Spätsommer Hochbetrieb uns so ist häufig die ganze Familie beim Einbringen der Ernte eingebunden. Hier
und da wird die Lauterthalbahn von der Lautasch gekreuzt, wodurch einige Kunstbauten in Form von
Brücken, Viadukten und Tunneln entstanden sind.
Das Betriebskonzept
Bei dem vorliegenden Layout handelt es sich um eine eingleisige Nebenbahn der Epoche II, die als
Punkt-zu-Punkt Anlage mit den Betriebsstellen Rotwangen (Berg) (Fiddleyard) – Haltepunkt Ostewaal –
Anschluss Basaltwerk – Lauterthal (Wald) (Fiddleyard) ausgelegt ist. Zentrales Element der Anlage stellt
die Anschlussstelle des Basaltwerks der Gebrüder Leimbach dar. Dieses verfügt über eine funktionsfähige
Verladeanlage aus insgesamt 8 Lagerstellen.
Neben dem umfangreichen Güterbetrieb in der Anschlussstelle Basaltwerk, ist auf der Strecke ein
abwechslungsreicher Fahrbetrieb möglich. So verkehren zwischen Rotwangen (Berg) und Lauterthal (Wald)
regelmäßig Personenzüge, die die Reisenden aus dem entlegenen Lauterthal an die große weite Welt
anbinden. Die ländliche Region profitiert gerade durch den Güterverkehr von dem Anschluss an die Bahn.
So werden auf der gesamten Lauterthalbahn land- und forstwirtschaftliche Produkte auf die Bahn verladen
und in die Großstädte gebracht. Vor allem der Holztransport mit den imposant wirkenden Fichtenstämmen
auf den für diese Epoche typischen Drehschemelwagen, ist ein alltägliches Bild. ....