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Trafohaus

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Trafohaus

Auf dem Segment sollte ein Trafohaus eingesetzt werden. Die käuflich zu erwerbenden Exemplare entsprachen nicht bzw. nicht ganz meinen Vorstellungen. Schließlich wurde ich im Internet fündig. Das abgebildete Trafohaus ist zwar perspektivisch verzerrt, aber als Vorlage und Inspiration völlig ausreichend. Maße dazu waren keine vorhanden, so dass die Türöffnung mit einer Höhe von 2,10 Meter angenommen wurde. Daraus wurden die übrigen Maße abgeleitet und aus Papier ein erstes einfaches Modell erstellt und zur Beurteilung der Wirkung auf das Segment gestellt. Das Modell hat eine umgerechnete Gesamthöhe von ca. 8 Meter.

Nachdem die Proportionen für gut befunden worden waren, wurde mit dem Sockel begonnen. Dieser entstand separat und im Umfang kleiner, weil der Steinsockel aufgeklebt werden sollte.

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Nach dem zusammen setzen der Sockelwände erhielt die Tür einen ersten Anstrich in Blaugrau. Ein Streifen Haustein aus der Artikelserie Steinkunst von Vollmer bildet das Mauerwerk des Sockels. Auf diesen Steinsockel wird dann der Aufbau aus relativ dünnem Karton gesetzt und dabei über den Grundsockel gestülpt. Der Innere Aufbau erhielt beim Auslasern gleich die vorgesehenen Öffnungen für z. B. die Fenster. Bei dem großen Fenster an der Front sind die Fenstersprossen hier bereits berücksichtigt. Die Glasscheiben entstanden aus einem Klarsichtdeckel. Um einen Durch- und Einblick durch das / ins Innere zu vermeiden wurde eine schwarz gestrichenen Versteifung eingeklebt.


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Der Dachstuhl entstand aus Kartonstreifen, die mit Schlitz und Zapfen für einen besseren Halt gelasert wurden. Die Fenster erhielten auf diesem Innenaufbau ihre farbliche Behandlung. Danach wurde ein äußerer Korpus, ebenfalls aus dünnem Karten aufgeklebt. Im Gegensatz zum inneren Aufbau stoßen die vier Wandteile des äußeren Aufbaus stumpf aufeinander. Die hellere beige Farbe wurde auf getupft, so dass eine Art Putzstruktur einstand.

Die Platten für die Dacheindeckung wurden bereits mit Hilfslinien für die Dachziegel gelasert. Die Dachziegel wurden in Streifen aus durch gefärbtem Fotokarton gelasert und entlang der Hilfslinien aufgeklebt. Die Firstziegel entstanden als einzelne Bauteile, die vor dem Aufkleben noch über einen Rundstab gebogen wurden. Anschließend wurden die Dachziegel mit verschiedenen Pigmenten behandelt und damit gealtert. Die Fassade erhielt einen Anstrich mit einem Wash um Alterungsspuren darzustellen.


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Für den Doppelmast der Stromleitung wurde ein passendes Exemplar in der näheren Umgebung gefunden, das als Vorbild dient. Die Abstandshalter für die beiden Holzmasten wurden aus Kartongelasert. Ebenso der Fuß, der den passenden Abstand der beiden Masten vorgibt. Die Ausleger entstanden aus L-Profilen aus Plastik. Die Isolatoren stammen aus dem H0-Bereich. Die Überlandleitung selbst entstand aus einem grauen Zwirnsfaden.


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