Die Schüttvorrichtung wurde mit konkreten Vorstellung, aber ohne konkreten und/oder
gezeichnetem Plan umgesetzt. Im Laufe des Entstehungsprozesses wurde eine Vielzahl von
Versuchsteilen produziert, bis das Bauteil meinen Vorstellungen und auch funktional passte.
Verwendet wurde Karton aus Umverpackungen, der beim Einkauf sowieso anfiel. Geschnitten wurde
mittels Laser. Dadurch waren auch deckungsgleiche Wiederholungen möglich.
Das Schüttgut wird in den Trichter gefüllt und die erste Rutsche steht dabei waagrecht. Durch
einseitiges Absenken der Rutsche rutscht eine bestimmte Menge des Schüttguts in den nächsten
Trichter, der zu diesem Zeitpunkt mit einer Klappe verschlossen ist. Von dieser Klappe führt
eine weitere bewegliche Rutsche schließlich zur darunter stehenden Lore.
Nachdem jede Baugruppe als Provisorium gebaut und für gut befunden worden war, wurden die
einzelnen Teile aus stärkerer Graupappe gelasert und zusammen gesetzt.